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25.09.2019

Überflutete Grundstücke in Görslow: Landrat Sternberg gibt Studie in Auftrag

Untersuchung soll Lösungen liefern, um erneute Wasserschäden zu verhindern

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim macht sich stark für eine Lösung für Grundstückseigentümer in Görslow in der Gemeinde Leezen. Eine Studie, die der Landkreis in Auftrag geben will, soll klären, welche Maßnahmen erforderlich sind, um ein erneutes Überfluten der Grundstücke zu verhindern, welche in dem B-Plan-Gebiet Nr. 4 „Görslower-Resthof“ liegen.
In den vergangenen Jahren sorgte Starkregen immer wieder dafür, dass einige Grundstücke überschwemmt wurden. Bei dem Wohngebiet handelt es sich um eine Hanglage, sodass Regenwasser entsprechend dem natürlichen Gefälle zum tiefsten Punkt abfließt. Alle Bemühungen der Eigentümer in den vergangenen Jahren eine gemeinwohlverträgliche Lösung zu finden, sind bisher gescheitert.

Durch Unwetter kam es vor einigen Wochen erneut zu Überschwemmungen in dem Wohngebiet. Landrat Stefan Sternberg hat nun alle beteiligten Behörden, unter anderem Vertreter der Gemeinde Leezen und des Amtes Crivitz sowie die Fachdienste Natur, Wasser und Boden sowie Bauordnung und Straßen- Tiefbau an einen Tisch geholt, um schnellstmöglich zu einer Lösung zu kommen. „Der Landkreis sieht hier zwar keine klare Zuständigkeit, trotzdem wollen wir im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger handeln. Es muss verhindert werden, dass Grundstücke immer wieder überschwemmt werden und die Hausbesitzer hier finanziell belastet werden“, sagt Landrat Sternberg.

Gemeinsam mit der Amtsverwaltung Crivitz, vertreten durch Klaus-Michael Glaser, Stellvertreter der Amtsvorsteherin, und dem Leezener Bürgermeister Gerhard Förster arbeitet er an einer zügigen Lösung. Ein erster wichtiger Schritt ist nun die Studie, welche Vorschläge aufzeigen soll, zukünftig der Wassermassen Herr zu werden. Aktuell wurden vom Fachdienst Natur, Wasser und Boden entsprechende Ingenieurbüros dazu angefragt.